Finca de la Esperanza Mallorca - FABA Zentrum für ganzheitliche Therapie und psychosomatische Medizin


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Urlaub?

Die Therapie

Urlaub zurück ins Leben


ZUM AUFBAU
Ihres Selbstwertgefühls, Ihrer Selbstachtung, Ihrer Lebensqualität und damit Ihrer Lebensfreude, neuer Perspektiven, Ihrer verlorengegangenen Beziehung zu sich selbst und den Menschen, die Sie lieben, Ihrer Einzigartigkeit auf unserem Planeten und

ZUM ABBAU Ihres Verlorenseins, Ihrer vermeintlich fehlenden Zugehörigkeit, Ihrem Gefühl „ich habe versagt“, Ihres Verlassenseins, Ihrer Einsamkeit, Ihrer inneren Leere, Ihrer Trauer, Ihrer Wut, Ihres Schmerzes, Ihrer Depressionen, Ihres „Burn-outs“, Ihrer Verzweiflung, Ihrer Scham, Ihrer Schuldgefühle und allen voran Ihrer ANGST, die zur vermeintlichen HOFFNUNGSLOSIGKEIT führte.

Auf Spanisch heißt Hoffnung „Esperanza“. Somit können Sie den Namen der Finca ableiten. Es gibt nur dann hoffnungslose Alkoholiker wenn sie meinen, sie werden den Kampf gegen den Alkohol alleine gewinnen. Sie meinen sie könnten „Klitschko K.O. schlagen“. Von diesen Alkoholikern sterben jährlich 73.000 in Deutschland. Aber noch viele mehr an den Folgekrankheiten, Unfällen oder gar Selbstmord.
BIS MIR DAS GEGENTEIL BEWIESEN WIRD, IST ES DIE SCHLIMMSTE KRANKHEIT AUF UNSEREM PLANETEN.

All dem ging erst mal ein ganz „normaler“ Umgang mit Alkohol voraus. Es waren „trinkfeste“, gesellige Zeiten. Dann wurde eine Droge, allen voran Alkohol (oder andere Drogen) als rezeptfreies Medikament eingesetzt, weil der Mensch mit dem Leben nicht mehr fertig wurde. SO WAR ALKOHOL NICHT DAS PROBLEM, sondern das Symptom eines verzweifelten Umgangs mit dem Leben. Es entstanden Probleme! Stress, Beziehungskonflikte, Angst u.v.m. mit dem Versuch sie durch Alkohol zu lösen. Aber die Probleme blieben. Im Gegenteil, die Probleme wurden immer grösser. So entstanden „mehr Probleme, mehr Alkohol, mehr Alkohol, mehr Probleme“. Schmerz und Angst wurden unerträglich bis hin zum Punkt „Bettdecke über den Kopf“ mit den Worten „es ist sowieso alles egal“ und die Flasche stand dann am Bettrand. Jetzt war die Seele „obdachlos“ und das „seelische Zuhause“ war die Flasche.

Wenn es bei Ihnen noch nicht so weit ist, können Sie sich glücklich schätzen. Die Frage wäre aber dann berechtigt: „Wie lange wird es dauern bis Sie dahin kommen?“ Zum körperlichen, psychischen, seelischen und spirituellen Bankrott? Wie in meinem Fall. Bis hin zur Frage nach dem
Sinn des Lebens. Die „Allgemeinheit“, nennen wir sie die „Gesellschaft“, sagt ja: „er oder sie hat sich sinnlos besoffen“. Und Dr. med. Walther Lechler sagt: „Nicht die Droge ist es, sondern der Mensch“.

Was meine persönliche „Karriere“ angeht, so können Sie diese auf der Webseite
www.finca-esperanza-mallorca.de lesen. Am besten in dem 4 Minuten Film „Ein Glas Wasser. . .“. Ich selbst war für mein gesamtes Umfeld ein hoffnungsloser Säufer, ob Familie, Freunde, Kollegen, Mitarbeiter oder Vorgesetzte. Hinzu kamen Depressionen, massive Ängste, ein Burn-Out Syndrom, Beziehungskonflikte usw. Allesamt Triebfedern, die
mich zur Flasche greifen ließen, zu Medikamenten und zu illegalen Drogen. Die Ärzte verschrieben mir
in offensichtlicher Unkenntnis über die Krankheit Medikamente mit dem Resultat, dass ich alkohol– und medikamentenabhängig wurde. Und letztlich führte mich meine Verzweiflung zu einem Selbstmordversuch. Gott sei Dank habe ich diesen überlebt.

Es gab nicht nur dieses Wunder, sondern unzählige mehr, durch die ich die Kraft bekam, bis heute - 18 Jahre später - mein Leben ohne jegliche Drogen (auch Alkohol ist eine Droge) nüchtern, wahrhaftig, aufrichtig, lebendig, dankbar, friedvoll und konstruktiv meistern zu können. Nicht dass ich keine Ängste, Depressionen, Trauer, Schmerz, Wut mehr hätte, nur erschrecken sie mich heute nicht mehr. Ich kann sie erleben, sie anpacken, durch sie hindurchgehen und brauche sie nicht mehr mit Drogen zu betäuben. Keine Machtkämpfe oder Rechthaberei mehr, und alle Konflikte löse ich mit einem klaren Verstand und allen voran einem friedvollem Herzen. Ich kann heute alle Menschen auf unserem Erdenrund so annehmen wie sie sind und nicht wie ich sie gerne hätte: In „kategorisierten Schubladen“, wie früher einmal.

Was ist Nüchternheit?

"Nüchternheit (unabhängig von psychoaktiven Substanzen) ist die Fähigkeit, friedvoll, freudvoll und behaglich mit mir selbst leben zu können“. Das ist Nüchternheit. (
Zitat aus dem Buch „Eine Neue Brille"). Diese Nüchternheit gilt nicht nur für „Alkoholiker“, sondern für alle Menschen.

Rolf Bollmann


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